News

Europapolitik für ostfriesische Unternehmen: Justizministerin und Bürgermeisterkandidat besuchen KÖSTER in Aurich

Im Vorfeld der Europawahl besuchte die niedersächsische Justizministerin Frau Barbara Havliza am 2. Mai zusammen mit dem Bürgermeisterkandidaten für Aurich, Herrn Hardwig Kuiper, die KÖSTER BAUCHEMIE AG in Aurich. Begleitet wurden die beiden Politiker von einer CDU-Delegation aus dem Kreisverband Aurich.
Nach einer Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der KÖSTER BAUCHEMIE AG und Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bauchemie e. V., Herrn Johann J. Köster, ging Frau Havliza auf die Bedeutung der bevorstehenden Europawahl am 26. Mai ein. Die aktive Ministerin wirbt auf ihrer Reise für eine hohe Wahlbeteiligung bei den anstehenden Kommunal- und Europawahlen. Sie kam nach Aurich, um sich über die Aktivitäten der KÖSTER BAUCHEMIE zu informieren.
Dr. Dieter Köster, Vorstandsvorsitzender der KÖSTER BAUCHEMIE AG, stellte das Unternehmen als forschendes, mittelständisches Unternehmen vor, welches sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Produkten für den Bautenschutz und die Bauwerksabdichtung spezialisiert hat. Köster zeigte die Einsatzgebiete der Produkte aus Aurich anhand von bekannten Bauwerken wie das Empire State Building in New York, die Schleusen des Panama-Kanals, den Flughafen Schiphol in Amsterdam und viele weitere bekannte Gebäude der Welt. Das Leitbild des Unternehmens sei es, so Köster, mit der Expertise für die Abdichtung und den Bautenschutz dazu beizutragen, diese Welt lebenswerter zu machen. Die Produkte von KÖSTER dienen dazu, Schäden an Bauwerken zu vermeiden und dadurch eine nachhaltigere Nutzung von Gebäuden zu ermöglichen. Auch beim Design, bei der Produktion, der Nutzung und beim Rückbau sei die Schonung von Ressourcen mittlerweile zur Leitlinie des Handelns geworden.
Abschließend ging Köster auf die Aktivitäten der KÖSTER BAUCHEMIE AG im europäischen Ausland ein. Dabei betonte er die Bedeutung des europäischen Auslands als Absatzmarkt, der Arbeitsplätze in Aurich sichere. Die Auslandspartner von KÖSTER seien Menschen, mit denen jahrelange freundschaftliche Beziehungen bestehen. Dies sei auch ein Symbol dafür, dass es in Europa nicht nur um Wirtschaft, sondern um Sicherheit und Frieden gehe. In der anschließenden Diskussion wurde über die Unsicherheit durch den Brexit sowie über verschiedene aktuelle politische Entwicklungen diskutiert. So wurden insbesondere rechtliche Themen wie z. B. die Haftung bei Produkteinweisungen auf Baustellen, aber auch die zunehmende Bedeutung von Populisten im Bereich Social Media sowie für kommunalpolitische Themen (Flächenland Ostfriesland) und für die „Fridays for future“-Bewegung mit der Justizministerin erörtert. Bürgermeisterkandidat Kuiper unterstützte diese Bewegung; auch, dass sie am Freitag stattfinde: „Bei VW wird schließlich auch nicht in den Betriebsferien gestreikt.“ In Bezug auf den Brexit berichtete Dieter Köster, dass die Unternehmen selbst in Großbritannien noch nicht wüssten, wie der Brexit umgesetzt werden wird. Zwar fordert die Regierung die Unternehmen auf, sich auf den Brexit vorzubereiten. Die Frage nach dem „Wie?“ ist jedoch noch nicht geklärt. Wünschenswert sei eine friedliche, stabile Einigung zwischen den Briten und dem übrigen Europa. Die Teilnehmer waren sich einig, dass rechtliche und politische Stabilität die Grundpfeiler für Wohlstand und Frieden sind, für die es in der Politik zu kämpfen gilt.

 

Back

Top
Austria Brasil Bulgaria China Croatia Denmark Finland Germany Ghana Greece Hungary Italy Japan Kazakhstan Korea Kuwait Latvia Lebanon Mexico Netherlands Norway Panama Philippines Poland Portugal Romania Russia Senegal Serbia Slovakia Slovenia South Africa Thailand Turkey Ukraine United Kingdom United States of America