Nachträgliche Abdichtungen in bestehenden Gebäuden müssen mit mineralischen Abdichtungssystemen durchgeführt werden. Sie haben hervorragende Haftungseigenschaften auf mineralischen Untergründen und lösen sich nicht von nassen und feuchten Untergründen ab.
Alter, noch vorhandener Putz wird bis auf das Mauerwerk abgeschlagen, Fugen werden ausgekratzt und von losen Bestandteilen befreit. Der Voranstrich erfolgt mit KÖSTER Polysil TG 500 zur Festigung des Untergrundes und zur Bindung von möglichen Salzen. Ausbesserungen des Untergrundes und der Fugen werden mit KÖSTER Sperrmörtel WU durchgeführt. Der Wand-/Sohlenanschluss wird mit einer Hohlkehle aus KÖSTER Sperrmörtel WU ausgerundet.
Die Abdichtung wird dann auf einen sauberen und tragfähigen Untergrund aufgebracht. Die Flächenabdichtung erfolgt üblicherweise zweilagig von der Wand über die Hohlkehle bis auf die Bodenfläche mit KÖSTER NB 1 grau.
Rohrdurchdringungen werden mit KÖSTER KB-Flex 200 Dichtungspaste abgedichtet und mit KÖSTER KB-Fix 5 verschlossen. Bei Feuchtigkeitsschäden an Kellerwänden sollte in der Regel ein KÖSTER Sanierputz aufgetragen werden. KÖSTER Sanierputze begünstigen die Trocknung der Wand und absorbieren Restsalze. Sie sind kalk- und gipsfrei, wasserdampfdiffusionsoffen und schaffen ein gesundes, behagliches Raumklima.
Um eine größere Oberfläche und einen optimalen Haftverbund zum Untergrund zu gewährleisten wird vor dem Auftragen des Hauptputzes ein Spritzbewurf aus KÖSTER Sanierputz Spritzbewurf oder dem gewählten KÖSTER Sanierputz gemischt mit KÖSTER SB-Haftemulsion aufgetragen. KÖSTER Sanierputze sind in verschiedenen Varianten erhältlich. KÖSTER Sanierputz weiß wird häufig in Altbauten ohne nachträglichen Anstrich eingesetzt. Zur Erzeugung von glatten Oberflächen kann nach architektonischen Gesichtspunkten KÖSTER Feinputz aufgetragen werden. KÖSTER Sanierputze können nur mit atmungsaktiven Farben wie z. B. KÖSTER Sanierfarbe Weiß überstrichen werden.
Dabei sind die Angaben in den jeweiligen Technischen Richtlinien zu beachten.