Mauerwerksinjektion

Die vertikale Mauerwerksinjektion (auch Flächeninjektion) ist eine standardisierte Methode
für die nachträgliche Abdichtung von gemauerten Bauteilen, bei der ein Aufgraben nicht notwendig ist. Von der Innenseite des Bauteils werden Bohrungen in das Bauteil eingebracht (waagerecht im Wand-Sohle Anschluss, in den Wandecken auch im Winkel). Die Bohrtiefen sind dabei der Mauerstärke angepasst und können 50% bis 90% der Wandstärke betragen. In jedem Fall muss so gebohrt werden, dass mindestens eine Fuge gekreuzt wird. Das Bohrraster ist quadratisch, flächenzentriert und die Packerabstände sind dem Mauerwerk angepasst.

Die Bohrungen werden mit KÖSTER Superpackern bestückt. Es ist in den meisten Fällen notwendig eine Verdämmung z.B. mit KÖSTER Verdämmmörtel aufzuziehen, um packernahes Ausfließen zu verhindern. Bei Sichtmauerwerk, zum Beispiel mittelalterliche Gewölbe, kann anstatt einer vollständigen Verdämmung auch eine Nachverfugung mit KÖSTER Reparaturmörtel NC eine entsprechende Verdämmwirkung erreichen, ohne die Optik des Mauerwerkes wesentlich zu verändern.

Die Injektion erfolgt in mehreren Stufen bis zum Druckaufbau. Die Packerlöcher werden im Anschluss an die Verarbeitung mit KÖSTER KB-Fix 5 verspachtelt. Für eine dekorative und funktionelle  Oberflächengestaltung kann der KÖSTER Verdämmmörtel mit KÖSTER Sanierputzen überarbeitet werden.

Es gelten jeweils die Angaben in den technischen Merkblättern.

 

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