Abdichtung von Schwimmbädern

1 Dichtungskehle
KÖSTER Sperrmörtel WU
2 Negativabdichtung
KÖSTER NB 1 grau
3 Positivabdichtung
KÖSTER NB Elastik grau
4 Fliesenkleber
KÖSTER BD Flexkleber
5 Rohrdurchführungen
KÖSTER KB-Flex 200

Die Abdichtung von Schwimmbädern stellt insofern eine Besonderheit dar, als Wasserdruck sowohl von innen als auch von außen auf das Bauwerk wirken kann. Sind Schwimmbäder direkt in den Boden eingelassen, so wirkt der Wasserdruck wie in einem typischen Wasserbehälter von Innen nach Außen. Wenn es zu Wartungszwecken oder aufgrund der Jahreszeit kein Wasser im Pool gibt, und dieser in den Boden eingelassen ist, wirkt die Feuchtigkeit aus dem Boden, ähnlich wie bei einem Keller, von Außen nach Innen. Aus diesem Grund empfiehlt KÖSTER Schwimmbäder immer mit einer kombinierten Abdichtung sowohl gegen negativen und positiven Wasserdruck zu schützen.

Der Untergrund muss sauber und tragfähig sein, Ausbrüche oder Fehlstellen sind mit KÖSTER Sperrmörtel WU flächenbündig zu verschließen, staubende und salzgeschädigte Untergründe werden mit KÖSTER Polysil TG 500 vorbereitet. Rechtwinklige Innenecken werden mit einer Hohlkehle aus KÖSTER Sperrmörtel WU ausgerundet. Kanten sind zu fasen.

Eine Negativabdichtung auf dem vorbereiteten Untergrund erfolgt mit der zementären Dichtungsschlämme KÖSTER NB 1 grau in zwei Lagen. Das Material wird zu einem integralen Bestandteil mineralischer Untergründe, schützt vor negativem und positivem Wasserdruck. Auf die erste Abdichtungslage wird dann eine zweilagige, rissüberbrückende Abdichtung aus KÖSTER NB Elastik grau aufgebracht. Das Material baut eine sehr gute Haftung zu mineralischen Untergründen auf und dichtet auch bei Bewegungen im Bauteil bis 2 mm sicher ab. KÖSTER NB Elastik kann direkt mit einem flexiblen Fliesenkleber, zum Beispiel KÖSTER BD Flexkleber, überarbeitet und anschließend verfliest werden.

Rohrdurchführungen und Durchdringungen wie zum Beispiel Ab- und Zuflüsse können sicher und flexibel mit KÖSTER KB-Flex 200 vor Wassereintrag geschützt werden.

Es gelten jeweils die Angaben in den technischen Merkblättern.

 

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